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Thema: Review Dual Rectifier Rectoverb 25 1x12 Combo  im Forum: Mesa-Boogie Gitarren-Amps
frank #1
Benutzertitel: beste Grüße Frank
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Betreff: Review Dual Rectifier Rectoverb 25 1x12 Combo
H Leute,

nach einiger Zeit der Boogie-Forums-Abstinenz melde ich mal wieder zu Wort. Grund ist der Rectoverb 25 1x12 Combo. Hier die Geschichte dazu:

Vor kurzer Zeit las ich zufällig einen Test-Artikel in der G&B über den Rectoverb 25 1x12 Combo, in dem er - mal wieder typisch für G&B - sehr gut bewertet worden ist.
Nun gut, um mich neugierig zu machen, hat dieser Artikel jedenfalls ausgereicht.

Gar nicht so lange später ging ich in einen Laden, um Saiten und anderen Kleinkram zu kaufen. Wie man es dann stets so macht, bummelte ich durch den Laden. Und tatsächlich, da stand er dann, der Rectoverb. Nun gut, für einen Test hatte ich genug Zeit, Gitarren standen ausreichend herum. Also griff ich mir eine der besseren Sorte und stöpselte diese mit einer ordentlichen Portion Misstrauen in den Amp rein.

Mit Ausnahme von Gain und Volume drehte ich alle Regler auf 12 und schaltete in den Clean-Kanal. Den dazugehörigen Miniswitch schaltete ich auf "Vintage". Und was dabei heraus kam, war durchaus hörenswert, nämlich ein Cleansound der besseren Gattung. Ehrlich gesagt, das hatte ich bei Mesa auch nicht anders erwartet. Alle meine Mesa hatten diesen tollen Clean.
Dann schaltete ich den Miniswitch auf Stellung "Pushed". Nun jetzt war der Sound nicht mehr Clean, sondern mit einer zusätzlichen Portion Gain angefüttert. Und auch das klang aufregend gut. Mit der Gitarre konnte ich entweder per Umschaltung von Humbucker auf Singlecoil wieder in den reinen Clean gelangen, oder ich drehte einfach den Gitarren-Vol.-Poti etwas zurück.
Jawoll, damit kann man Musik machen. Nun habe ich abwechselnd Gain und / oder Vol. am Amp hochgedreht. So, und das bringt entweder über die Vor- oder die Endstufenzerre einen erstklassigen old-school-Rocksound. Je nach Gain- oder Master-Einstellung kann dann echter Clean nur noch bedingt möglich sein. Trotzdem, das war schon sehr aufregend.

Nun widmete ich mich dem 2. Kanal. Der hat auch eine "Vintage"-Position am Miniswitch. Die ließ ich so stehen. Wie beim Clean drehte ich alles auf 12, bis auf Gain und Vol., die ich erst mal moderat einregelte. Und zack, da war er schon, ein toller Rocksound. Die Umschaltung des Miniswitches auf "Modern" brachte auf den ersten Blick eine Lautstärkeanhebung und damit verbunden mehr Gain. Und ja, auch das ist ein klasse Sound mit mehr - wie soll ich sagen? - Druck und eben deutlich moderner. Ja, holla die Waldfee, da tat sich wirklich etwas. Im beiden Stellungen den Miniswitches tut sich mit nur ein paar wenigen Drehs an an Potis ein Sack voller Sounds auf. Das gilt übrigens für beide Kanäle!

Kurz von Jazz bis Metal, in diesem Amp steckt alles drin. Hier wird jede musikalische Ausrichtung bedient. Dabei ist der Amp wirklich simpel zu bedienen. Man stelle Gain und Vol. auf das gewünschte Maß ein und hole sich anschließend Hochmitten über den Trebble-Poti, Mitten über Mid und Bass über Bass. Wer dann noch zusätzliche Höhen braucht oder diese absenken will, realisiert das über den Presence-Regler. Also viel einfacher kann man einen Amp wirklich nicht bedienen.
Wie man den Amp auch einstellt, es ergeben sich gute bis sehr gute Sounds, aber so richtig mau und mies klingt er nie.

Man kann den Amp in beiden Kanälen von 25 auf 10 Watt absenken. Die Absenkung verändert den Sound. Der ursprünglich in der 25-Watt-Stellung eingestellte Sound lässt sich wiederfinden. Ich würde mich allerdings lieber auf die Suche nach den neuen Sounds machen, die sich in der 10-Watt-Stellung-ergeben. die sind nämlich auch nicht ohne.

In beiden Kanälen hat der Amp ein Attack, wie man ihn selten findet. Und er singt ... und singt ... und singt ... und liefert zusätzlich jede Menge Obertöne frei Haus gleich mit. Und das ohne jedes unangenehme Kratzen und Stechen in den Höhen. Echt, das klingt so richtig geil.

Kurz zur Technik: Zwei identische völlig unabhängige Klangregelungen für beide Kanäle mit je einem Miniswitch, Gain, Trebble, Mid, Bass, Presence Vol. und für jeden Kanal einen rückseitigen Regler für den röhrengetriebenen wirklich wertig klingenden Federhall. Schlußendlich gibt es für jeden Kanal noch einen Leistungsumschalter für 25/10 Watt.

Wer die Leistung von 25 Watt auf 10 absenkt, hört eine deutliche Soundveränderung. Diese kann durch eine andere Einstellung der Equilizersektion auf den alten Level gebracht werden. Kann man machen. Ich würde jedoch zunächst versuchen, diese "andere Soundwelt" zu ergründen und weitere gute Einstellungen zu finden. Und davon gibt es einige.

Der Amp hat den niegelnagelneuen Fillmorespeaker eingebaut. Der passt wie Faust aufs Auge. Selbst völlig uneingespielt läuft er wie 'ne 1. Das ist ein wirklich guter Speaker.

Praxis:
Zuhause kann man den Amp weit ohne jede Soundeinbuße herunterregeln. Ich will nicht von Bedroom-Lautstärke reden. Aber leise kann man den Amp eben doch spielen. Ist für mich aber unwichtig.

Im Bandkontext hält er locker mit und ist durchsetzungsfähig. Da kann der Drummer ruhig laut sein. In der Frequenzgemengelage mit 2 Gitarren, Drums, Bass und Keyboards setzt er sich durch, ohne dass man Vol. vergewaltigen muss. Hier bewährt sich vor allem, dass er sich leicht auf neue Gegebenheiten einstellen lässt, und er zudem auch leise(r) gespielt gut klingt. Wobei ich schon sagen muss, ich habe meine helle Freude wenn ich ihn etwas aufdrehen darf.

So, und wo ist der Haken? Und was steht im Kleingeschriebenen? Nun ja, das ist der Preis. Bei um die 1650 € liegt der Straßenpreis. Das ist auch ein Pfund ... oder zwei ...

Ist er es wert? Mir war er es wert. Schon am Tag nach dem Kauf habe ich ihn live gespielt. Und das war mir eine helle Freude. Übrigens auch, weil die 1x12 Combo nur irgendwas zwischen 16 und 17 Kilo wiegt. Das ist nun wirklich im wahrsten Sinne des Wortes erträglich. Meiner hat die Serien-Nr. 359. Jo, das ist wohl wirklich einer aus der allerersten Fertigung, aber sonst bedeutungslos.

Der Rectoverb 25, egal ob als Combo oder Head, ist die Fortschreibung des Mini-Rectifiers. Die Features sind gleich, wobei der Rectoverb zusätzlich den Reverb hat.
Ich würde übrigens vom Namen "Dual Rectifier" nicht gleich einen Vergleich zwischen dem "echten" Recti und dem Rectoverb ziehen. Schon die unterschiedliche Röhrenbestückung, hier 4 6L6, dort 2 EL84, schließt das aus.

Wie auch immer, wer auf der Suche nach einem kleinem und leichten Combos in dieser Preis- und Leistungsklasse ist, der kann sich den Rectoverb 25 ja mal durch die Ohren blasen. Viel Spaß! Wer nur aus Neugierde den Amp testet, sollte besser die Scheckkarte daheim lassen.

In der Tube gibt es einige gute Soundbeispiele. Ein weiteres gutes Soundbeispiel findet sich bei:

http://www.musikmachen.de/Tests/Mesa-Boogie-Rectoverb-25-C…
beste Grüße
Frank
Dieser Beitrag wurde am 19.03.2014, 13:19 von frank verändert.
Thema: Mesa Boogie Mark V Head - VERKAUFT (- 230V EU-Version - wie neu - 2250,- €)  im Forum: Marktplatz
frank #2
Benutzertitel: beste Grüße Frank
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Antwort auf Beitrag ID 8128
Zitat von DJerry:
Hallo Frank,
Das mit dem Lastwieerstand wäre mir neu.

Hi Jerry,

macht nix. Dann bist Du jetzt auf dem aktuellen Stand. :-D

Wirf einen Blick in dies Manual zum Mark IV. Gleich am Anfang findest Du das Frontbild mit dem Master-Vol. (auch auf die Beschriftung "Silent Recording Push") und weiter unten die Beschreibung zum Silent Recording.

Ich habe auf diesem Weg in aller Stille aufgenommen. Und mein Mark IV lebt heute noch.

Dass der Mk V keinen Recording-Ausgang mehr hat, ist mehr als bedauerlich. Ich hab nach meinen ursprünglichen Beitrag im MK V-Manual nachgelesen und auch keine Möglichkeit zum Silent Recording gefunden. Darum habe ich diesen Part in meinem Beitrag auch wieder gelöscht - weil vermutlich sinnlos.
beste Grüße
Frank
Thema: Mesa Boogie Mark V Head - VERKAUFT (- 230V EU-Version - wie neu - 2250,- €)  im Forum: Marktplatz
frank #3
Benutzertitel: beste Grüße Frank
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Antwort auf Beitrag ID 8126
Zitat von DJerry:
Ob das aber hier in meinem Verkaufsthread aber wwichtig ist soll vielleicht jeder für sich selbst herausfinden...

Hi Jerry,
war doch nur ein Spaß. Nimm's mir bitte nicht übel.
beste Grüße
Frank
Dieser Beitrag wurde am 15.07.2012, 15:12 von frank verändert.
Thema: Mesa Boogie Mark V Head - VERKAUFT (- 230V EU-Version - wie neu - 2250,- €)  im Forum: Marktplatz
frank #4
Benutzertitel: beste Grüße Frank
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Antwort auf Beitrag ID 8123
Nun denn ...

F-100, abgeboten 05/07,
Express 5/25, abgeboten 01/12,
2x12 Box, abgeboten 02/12,
Mark IV, abgeboten 03/12,
2x12 Box, abgeboten 03/12,
Mark V, abgeboten 07/12

Jaja, ich war auch mal so ein Gear-Junkie ...  <_<
Jerry, lass die Finder von die Dinger, das kostet zuviel.  :-D
beste Grüße
Frank
Thema: MESA-Boogie Mark III  im Forum: Mesa-Boogie Gitarren-Amps
frank #5
Benutzertitel: beste Grüße Frank
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Antwort auf Beitrag ID 8105
Zitat von Live Wire:
Was ich auch noch nicht so ganz gecheckt habe ist der Unterschied zwischen class A und simultan class.
Mein Amp hat hinten einen Schalter da kann ich umlegen.

- Was geht da technisch vor sich?

ClassA ist eine andere interne Schaltung des Amps. Sie bewirkt, dass die Endstufenröhren andauernd unter Volllast stehen. Deshalb werden sie dauernd mit Strom versorgt.
Ein klassischer Vertreter eines ClassA-Amps ist der Vox AC30. Der ist ja dafür bekannt, dass er sehr heiß läuft, sprich durch die hohe Stromversorgung der Endstufenröhren tatsächlich sehr heiß wird. Und ClassA-Schaltungen fressen Leistung; d.h., der Amp läuft leiser. Die oben genannten 15 Watt sind meines Erachtens zu gering angegeben, irgend etwas zwischen 20 und 30 Watt werden es nur sein.
Wenn Du mehr über ClassA wissen willst, dann schau mal im Net nach, Wikipedia & Co.

ClassA-Schaltungen bewirken, dass der Amp bzw. die Röhren eine Menge harmonische Obertöne produzieren. In der Tat hört man zuerst den gespielten Ton, und anschließend auch die harmonischen Obertöne dieses Tons. Das klingt nicht nur sehr gut - wenn man es denn mag, sondern sichert auch eine hohe Portion an Durchsetzungsfähigkeit im Bandgefüge. Es ist nicht die bloße Lautstärke, die wichtig ist, es sind die Obertöne. Obertonarme Amps gehen schlicht und ergreifend im Bandgefüge unter - immer.

Dem ungeübten Ohr fällt es schwer Obertöne zu hören.
Darum dieser Tipp: Obertöne entwickeln sich um so mehr, um so länger Du den Ton stehen lässt. Also spiele zum Testen keine rasend schnellen Tonfolgen, sondern lass die Töne stehen und höre hin, was sich verändert.

An meinem MarkIV musste ich - wenn ich mich recht erinnere den Amp von Class AB auf SimulClass schalten und dann auf ClassA. Das bewirkte, dass nur noch die beiden äußeren Endstufenröhren in Betrieb waren.

Das Dumme ist, die Mesa sind keine klassischen ClassA-Amps. Mesa bietet durch eine Schaltung lediglich die Möglichkeit CLassA darzustellen.
Mit anderen Worten, die Oberöne sind nicht so deutlich vorhanden wie beim klassisch aufgebauten ClassA Amp.

Zitat von Live Wire:
- Wie ist das mit den Röhren? Es können EL34 und 6L6 eingebaut werden.
- Haben die Röhren nicht unterschiedliche Werte, die die BIAS beeinflussen??

Ja, Du kannst zumindest einen Mischbetrieb mit EL34- und 6L6-Röhren einbauen. Bei meinem MarkIV musste ich zwingend darauf achten, die El34 in die äußeren Positionen zu setzen, die anderen nach innen.
Ob das bei Deinem Mark III auch so ist, weiß ich nicht.

An dieser Stelle eine nicht zu unterschätzende Kritik:
Beschaffe Dir aus dem Net, vielleicht direkt bei Mesa, eine Bedienungsanleitung - dringend und sofort. Damit haben sich - so Du sie denn liest - eine Menge Fragen erledigt. Schaffe Dir also das erforderliche Grundwissen selbst drauf.

Dazu gehört auch die Frage nach dem BIAS.

Dein Mark hat einen fixed Bias, der die Röhren, egal, welchen Herstellers Du auch einsetzt, entsprechend mit Strom versorgt. Du musst lediglich darauf achten, dass Du gematchte Röhren kaufst. Die sind selektiert und liegen in ihren Grundwerte - die produktionstechnisch bedingt schwanken - sehr nah beieinander.

Man kann sich einen einen veränderbaren BIAS einbauen lassen und muss dann beim Röhrenwechsel - wenn man technisch versiert ist - von Hand einstellen. Ansonsten bezahlt man nicht nur die Umrüstung, sondern auch das erforderliche Einmessen immer beim Röhrenwechsel.

Es gibt auch hier Leute, die das gemacht haben. Und sie sind der festen Überzeugung, der Amp klinge jetzt besser.
Ich sage dazu: Sobald der Schlagzeuger den Raum betreten hat, haben sich diese subtilen Soundunterschiede erledigt.
beste Grüße
Frank
Thema: MESA-Boogie Mark III  im Forum: Mesa-Boogie Gitarren-Amps
frank #6
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Antwort auf Beitrag ID 8102
Zitat von Live Wire:
Hast du denn auch einige Equalizerbeispiele und Einstellungsmöglichkeiten, die ich mal antesten könnte. :-)
Das ist so gut wie unmöglich; denn die Equilizereinstellung richtet sich nach der Lautstärke, die gefahren wird. Abgesehen davon haben alle Kanäle ihren eigenen Charakter, so dass der EQ nicht zwingend bei allen Kanälen eine Verbesserung bringt.

Grundsätzlich ist es ratsam, eine V-Stellung einzupegeln, also die mittigen Regler nach unten, die anderen gestaffelt nach oben auszurichten - wie eine V-Stellung eben (zu der ich beim Sex nicht unbedingt raten würde ... ist von ziemlicher Erfolgslosigkeit geprägt).
Und dann schiebt man die V-Stellung solange gleichmäßig nach oben und unten bis es passt.
beste Grüße
Frank
Thema: Roadking II läuft und läuft und läuft .... (Muss ja auch mal gesagt werden.)  im Forum: Mesa-Boogie Gitarren-Amps
frank #7
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Antwort auf Beitrag ID 8042
Zitat von maestrovirtu:
Hi,

mal ein Kommentar von einem Mark-V-Nutzer. (Übrigens: Das Teil ist sogar auf 10 Watt runterdimmbar und es stimmt: Wesentlich leiser wird er dadurch nicht.
Was mich nun gar nicht wundert. Man erinnere sich an die alte Regel: Doppelte Lautstärke, verlangt nach Verzehnfachung der Leistung.
Wenn ein Amp durch Röhrenabschaltung gedrosselt wird, ist es nur natürlich dass z:b. die eine verbleibende Röhre bei hoher Leistungsanforderung schnell übersteuert wird.

Ich besaß mal einen Lonestar Special. Seine 30 Watt Leistung, auf 15 und 5 Watt zu dippen, kam mir sehr entgegen. Aber: Mit dem Dippen schaltete der Amp zwischen Class A und Class A/B hin und her. Und das empfand ich als wirklichen Soundunterschied. Bei Class A/B entfallen nämlich die Obertöne. 

Zitat von maestrovirtu:
Diese beiden Effekte (Speakeransprache und Feedback) werden sich bei geringer Lautstärke so leicht nicht kompensieren lassen! 
Nun ja, mit meinem Amp und meiner Gitarre hole ich mir die Feedbacks bei jeder Lautstärke, sowohl bei Zimmerlautstärke, als auch allem danach. Und wenn ich von Zimmerlautstärke rede, meine ich damit einen Lautstärkepegel, der dem eines normal eingestellten Fernsehers entspricht.
Allerdings stimme ich Dir insofern zu, als dass ein Speaker, der an der unteren Leistungsgrenze betrieben wird, eher schlecht als recht klingt. Kein Wunder; wenn schon ein schwaches Signal bei ihm ankommt, kommt die Kalotte nicht in's Schwingen.

Zitat von maestrovirtu:
Das einzige was mir einfallen würde: ...
Probiere es doch einfach mal mit einem Booster, am besten einen, der in die Gitarre integriert ist. Hier bietet sich der Clapton-Midboost oder der EMG SPC (auch ein Midboost) an. Mit etwas Übung lässt Du damit den Amp clippen, wann immer Du willst.
Warum Midboost? Weil ein ordentliches Pfund in den Mitten das Clippen stramm fördert, Höhen es dagegen behindern.
Übrigens ist der Winkel zwischen Gitarre und Box für's clippen nicht ganz unbeachtlich.

Zitat von maestrovirtu:
Kurzum: So wie Mesa das am Mark V macht finde ich es eigentlich ideal: ...
Oooch, na ja, es gibt auch andere Amp-Konzepte, mit denen man sich mal beschäftigen könnte. Ich hab's getan. Das Ergebnis ist äußerst erfreulich - und bei mindestens gleicher Qualität - sogar deutlich preiswerter. Wobei ich Mesa nicht schlechtreden will. Ich habe halt eine Alternative gefunden, mit der ich deutlich besser klarkomme.
beste Grüße
Frank
Thema: TAD Tonebone Pentode für Mark III geeignet?  im Forum: Mesa-Boogie Gitarren-Amps
frank #8
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Antwort auf Beitrag ID 8026
Ich würde einfach mal hier anfragen:
http://www.tubeampdoctor.com/product_info.…?category_id=…
Dort werden auch mögliche Einschränkungen aufgeführt. Ob der Mark III diesen Einschränkungen unterliegt, weiß ich nicht.
beste Grüße
Frank
Thema: Anmeldung im Forum nur mit Bestätigung durch Admin (dadurch sollen die Spammer rausgefiltert werden)  im Forum: Allgemeines
frank #9
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Antwort auf Beitrag ID 7948
Hey Amin,
warum machst Du es Dir so schwer? Du könntest doch die Werbefuzzis löschen und gleichzeitig ihre ip sperren, damit sie sich nicht neu anmelden können - auch nicht unter anderem Namen.
beste Grüße
Frank
Thema: 2x12Box für Mark V Head (Mark V --> Roadking 2x12)  im Forum: Mesa-Boogie Gitarren-Amps
frank #10
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Antwort auf Beitrag ID 7942
Zitat von StallyDonelly:
Dann hab ich ja doch in die richtige Richtung tendiert. :-)
Gibts vielleicht noch was vergleichbares in sachen qualität und Sound von anderen Herstellern die man auf jedenfall antesten sollte (Richtung clean-perlig-blues/Hardrock-crunch)?
Ihr habt ja noch von anderen Boxen geschrieben. Habt ihr in der Richtung schon erfahrung sammlen können?

Ja, gibt es und ja, ich habe Erfahrungen sammeln dürfen.

Womit? Mit Boxen von Laboga. Ob 1x12, 2x12, 4x12, alle habe ich getestet. Die Dinger sind derart wertig verarbeitet und haben einen so guten Sound, dann ich sie zu der oberen Liga zähle. Und angesichts der aufgerufenen Preise, würde ich sie einer Mesa-Box vorziehen.
Einziger "Nachteil": Laboga ist der Auffassung, dass Boxen zur besseren Soundentfaltung komplett auf dem Boden stehen müssen. Deshalb werden sie ohne Rollen geliefert. Und da die Teile ähnlich schwer wie die Mesa-Boxen sind, ist das nachteilig. Freundlicherweise werden aber für kleines Geld Rollen mitgeliefert.
beste Grüße
Frank
Dieser Beitrag wurde am 21.02.2012, 22:34 von frank verändert.
Thema: 2x12Box für Mark V Head (Mark V --> Roadking 2x12)  im Forum: Mesa-Boogie Gitarren-Amps
frank #11
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Antwort auf Beitrag ID 7921
Zitat von Mikerocks:
Habe ich so bei der Wahl meiner ES345 gemacht ;-)
Und? Taugt die was als Box? :-D
beste Grüße
Frank
Thema: MARK V: Hallspirale defekt?  im Forum: Mesa-Boogie Gitarren-Amps
frank #12
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Antwort auf Beitrag ID 7903
Zitat von fiete:
Von wem habe ich den eigentlich nochmal gekauft?  ;-)
Das sage ich Dir nicht, fiete. So weit kommt's noch.
By the way: Wenn Du in die "Verpackung" der Hallspirale hineinschaust, dürftest Du in einer Tüte Reserve-Sicherungen finden. Jedenfalls, wenn ich mich recht erinnere.
beste Grüße
Frank
Thema: MARK V: Hallspirale defekt?  im Forum: Mesa-Boogie Gitarren-Amps
frank #13
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Antwort auf Beitrag ID 7896
Zitat von rland:
nene, das sollte heißen "störgeräusch in kanal 1+2". der hall geht auf allen kanälen nicht mehr! ;)
Ah ja, das ging aus Deinem Eingangspost nicht deutlich hervor.

Bevor Du an den Röhren herumbastelst versuche dies: Schau im Ampinneren ob das von der Hallspirale kommende Kabel noch vollständig angeschlossen ist. Die sind von Mesa ab und zu etwas kurz bemessen, und deshalb rutschen die Dinger dann und wann vom Pin ab und liegen dann unangeschlossen herum bzw. sind nicht mehr richtig mit dem Pin verbunden.

Damit könnte sich auch erklären, warum die Nebengeräusche verschwunden sind. Die können nämlich auch von der Hallspirale verursacht werden.

Dazu braucht's keinen Techniker.
beste Grüße
Frank
Thema: 2x12Box für Mark V Head (Mark V --> Roadking 2x12)  im Forum: Mesa-Boogie Gitarren-Amps
frank #14
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Antwort auf Beitrag ID 7889
Zitat von StallyDonelly am 07.02.2012, 07:09:
Ich hätte da an die 2x12 Roadking gedacht!? Hat jemand schon Erfahrungen gemacht/gesammelt mit dieser Kombination.
Ich habe mal eine 2x12 Roadking an meinem ehemaligen Lonestar Classic gespielt.
Ich denke, diese Box macht vor allem Sinn, wenn man wie z.B. beim Roadking die Box beim Spielen wählen kann; denn dafür ist sie mit Anschlüssen versehen.
Am Classic erschien mir ihr Sound zu sehr in den Mitten und Bässen betont und hat mich nicht gänzlich umgehauen. Mit einer halboffenen 2x12 von Mesa bin ich besser klar gekommen.

Was hältst Du alternativ von einer Thiele Box?
beste Grüße
Frank
Thema: Wann Vorstufenröhren wechseln?  im Forum: Mesa-Boogie Gitarren-Amps
frank #15
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Antwort auf Beitrag ID 7855
Zitat von Mikerocks:
Woran erkenne ich, dass die Vorstufenröhren getauscht werden sollten?

Vorstufenröhren verschleißen so gut wie gar nicht. Deshalb muss man sie auch nur ganz selten tauschen.
Wenn Du sie prüfen willst, kann diese Handlungsanleitung helfen.

Ansonsten würde ich vermuten, Du hast Dich nach einem Jahr an den Sound des Amps gewöhnt und merkst, was Dir fehlt. Das wäre normal. Da hilft nur, dass man sich mit den Eigenschaften des Amps abfindet oder einen anderen kauft.

Ich wäre für Abfinden. Ist billiger. Im Zweifel kann man einen Bodentreter vorschalten.
beste Grüße
Frank
Dieser Beitrag wurde am 23.01.2012, 10:29 von frank verändert.
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