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Alle Beiträge von Mikerocks (98)

Thema: Mesa-Boogie Roadster aus USA  im Forum: Mesa-Boogie Gitarren-Amps
Mikerocks #1
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Servus Horst,

Umbau auf 230V ist wesentlich teurer als die übliche Vorgehensweise, einen Trafo von 230 auf 115V vorzuschalten.
Zudem ist dein Amp nach einem derartigen Umbau nicht mehr Original, sondern verbastelt, was dem Wiederverkaufswert schaden dürfte.

Wenn du dir hier keinen neuen Mesa Roadster leisten kannst/willst, warum greifst du nicht auf ein gebrauchtes Gerät zurück?

Bei einem US-Gerät mit vorgeschaltetem Trafo gebe ich zu bedenken, dass der benötigte Trafo mit mind. 300VA ziemlich schwer ausfallen dürfte, was im Bühnenalltag ganz schön nerven kann, sofern man nicht das Glück hat, Roadies zu haben... Aber wer sich Roadies leisten kann, wird auch die paar Kröten mehr für die EU-Import Version aufbringen ;-)
Thema: Mark III Problem (Loop Level)  im Forum: Mesa-Boogie Gitarren-Amps
Mikerocks #2
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Antwort auf Beitrag ID 8612
Hallo Rocky... herzlich willkommen hier im Forum!

Ich habe 3 originale einzelne Fußschalter, die - sofern richtig angeschlossen - auch korrekt funktionieren.
Tausche ich die Fußschalter allerdings gegeneinander aus, zeigen die Schalter tlw. keine Funktion.
Daraus schließe ich, dass die Circuits der einzelnen Schaltfunktionen unterschiedlich sind.

Leider können somit auch keine Standardschalter (Marshall etc...) verwendet werden....

Ich hoffe ich konnte dir damit weiterhelfen! Viel Spaß mit deinem Mark III - ist ein scharfes Gerät!
Thema: Trafo für US-Geräte  im Forum: Mesa-Boogie Gitarren-Amps
Mikerocks #3
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Antwort auf Beitrag ID 8598
Trafo deshalb, weil ein Röhrenamp Spannungen benötigt, die teilweise deutlich über den 230V Netzspannung liegen, beispielsweise für die Anode der Röhren - hier können über 500V erforderlich sein.

Eine elektronische Taktung dagegen würde zudem nur die Leistung regeln, respektive reduzieren (siehe Phasenan-/abschnittprinzip z.b: beim Dimmer), die Amplitude der Spannung bleibt jedoch immer gleich 230V.

Und wo wir schon beim Brummen sind: Phasenan-/abschnitt oder auch Schaltnetzteile sind in der Audiotechnik berüchtigt für ihr Brummverhalten und werden daher von Pro´s gemieden! Stell dich mal mit einer Singlecoil-Gitarre in die Nähe eines Dimmers - da geht dir im negativen Sinne die Sonne auf!!!
Thema: Mark III Problem (Loop Level)  im Forum: Mesa-Boogie Gitarren-Amps
Mikerocks #4
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Antwort auf Beitrag ID 8581
Nach längerer Abstinenz melde ich mich wieder zurück...

Der Amp war beim Techniker und siehe da - nach einem kompletten Endstufenröhrentausch sind die Probleme weg...

Keine Ahnung woran das mit dem unterschiedlichen Pegel lag, jedenfalls läuft er wieder!

Zumindest hinsichtlich Endstufenschaltkreis bin ich etwas schlauer geworden. Ich habe die Simul-Class Variante, die man mit 2x EL34 + 2x 6L6 betreibt und war der Ansicht, in Class-A Stellung wären nur die beiden EL34 aktiv - dem ist jedoch nicht so. Es verändert sich zwar der Arbeitspunkt der Röhren und damit Leistung und Sound, aber es sind lt. Techniker immer alle 4 Röhren aktiv - wenngleich die EL34 einem höherem Verschleiß ausgesetzt sind.
Thema: Mark III Problem (Loop Level)  im Forum: Mesa-Boogie Gitarren-Amps
Mikerocks #5
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Betreff: Mark III Problem
Seit heute verstehe ich die Welt nicht mehr. Ich spiele meinen Mark 3 gemeinsam mit dem Line6 M13 Multieffekt. Wie bereits in anderen Threads diskutiert habe ich lange die 2-Draht Methode benutzt und auf die Boogie Zerre verzichtet. Da ich mich aber neu in den eingebauten Zerrer verliebt habe, verwende ich seit Dezember wieder die 4-Draht Methode, verwende quasi 2 Effektsektionen des M13 zwischen Gitarre und Amp In und 2 Sektionen im Einschleifweg (Delays etc...).

Nun zu meinem Problem: ich habe heute die beiden Kabel im Loop Signalweg gegen hochwertige neue Sommer "The spirit" ersetzt und hatte plötzlich einen deutlichen Lautstärkeboost verbunden mit einer extrem unharmonischen Verzerrung. Wechsle ich wieder auf die alten Kabel, ist der Sound wieder okay, die Lautstärke wie vorher.

Der Fehler kann nun m.Mn an 2 Stellen liegen: entweder der Loop Send Level vom Mark 3 ist für den M13 zu hoch und es ist mit den alten Kabeln aufgrund der höheren Dämpfung bisher nicht aufgefallen oder der Loop Schaltkreis im Mesa ist defekt (z.b. Loop,Treiberröhre). Leider lässt sich bekanntlich weder der Send Level des Mark 3 regulieren (seriell), noch die Eingangsempfindlichkeit des M13...

Interessant ist bei Kombination eines alten und eines neuen Kabels, dass es unterschiedliche Ergebnisse bei unterschiedlicher Reihenfolge der Kabel erhalte: wenn das neue Kabel vom Mesa Send zum M13 geht, ist der Level hoch + grausliche Verzerrung, tausche ich die beiden Kabel gegeneinander ist der Level niedrig ohne Verzerrung.

Bitte bitte um Hilfe!!!
Thema: Suche Flightcase für Mark III Combo  im Forum: Marktplatz
Mikerocks #6
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Antwort auf Beitrag ID 8568
Hallo Rodo,

Ich hätte ein Mark 3 Flightcase, das ich eigentlich nicht benötige, da der Amp nicht mehr transportiert wird.

Was ist es dir wert? Kann dir gerne auch Fotos zusenden.
Thema: Kemper Profiling Amplifier - Magie oder Müll?  im Forum: Allgemeines
Mikerocks #7
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Betreff: Kemper Profiling Amplifier - Magie oder Müll?
Hallo Freunde,

als überzeugter Röhrenfetischist habe ich mich bislang erfolgreich gegen die digitale Modeling-Welt gewehrt. Sämtliche bislang bekannte Modelings - Line6 bis VOX Tonelab konnten nicht annähernd überzeugen - sie klangen alle steril, eben digital. Es fehlte vorallem die dynamische Ansprache wie sie nur ein Röhrenamp haben kann. Vorallem der heikle Übergangsbereich clean-crunch war bislang das Hauptproblem aller Modelingamps.


Doch nun ist der Kemper Profiling Amplifier in aller Munde - alle großen Studios der Welt schwören auf das magische Teil, das auf Wunsch jeden Röhrenamp klont und digital so genau nachbildet, dass sämtliche namhaften Profis (Studiomusiker, Gitarrentechniker...) keinen Unterschied zum Original hören können!

http://www.kemper-amps.com/page/render/lang/en/p/184/

Nun würde mich eure Meinung dazu interessieren. Kann es tatsächlich möglich sein, Röhrensound digital so exakt nachzubilden dass man keinen Unterschied fühlt und hört? Hatte jemand schon die Gelegenheit, das Teil zu testen?

Trotz MoneyBack beim großen T ist mir persönlich die preisliche Hemmschwelle zu hoch, mir das Ding testweise zu holen...
Vermutlich müsste man mal einen Tag vor Ort investieren, um das Teil zu ergründen...
Thema: Caliber 50+ Zerre klingt übel.  im Forum: Mesa-Boogie Gitarren-Amps
Mikerocks #8
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Antwort auf Beitrag ID 8547
Hallo Sean,

Herzlich Willkommen im Forum!

Eigentlich sollte der Caliber klanglich nicht so weit von der Mark Serie sein.

So wie du das Problem schilderst, lässt sich das Problem einfach auf den Zerrkanal eingrenzen. Da das gute Stück doch schon einige Jahre auf dem Buckel hat, solltest du den Zerr-Schaltkreis mal von einem Techniker checken lassen. Neben den üblichen Verdächtigen, den Vorstufenröhren in der Zerrstufe könnten auch Kondensatoren, Widerstände oder simple Drähte die Ursache für die besch... Zerre sein!

Viel Erfolg!
Thema: Braucht man wirklich Effekte ???  im Forum: Off-Topic
Mikerocks #9
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Antwort auf Beitrag ID 8527
Meine Meinung habe ich bereits hier gepostet: http://mesaboogie-forum.de/forum.php?req=thread&id=2008

Man könnte genauso fragen: braucht man im Auto el. Fensterheber, Klima, heads-up-display....

Ich persönlich brauche Effekte um:
a) Spieltechniken anzuwenden, die ohne Effekte nicht möglich wären (Triolendelays á la U2, swell delays...)
b) mich wohler zu fühlen
c) meinen Sound "professioneller" zu machen - ganz trocken klingt für mich bissl nach Anfänger

Meine Strategie zur Minimierung möglicher Fehlerquellen ist die Verwendung eines gehobeneren Multi-FXes, allerdings OHNE Vorstufensimulation.
Die Klangformung macht IMMER der Amp, Effekte dienen zur Klangbearbeitung und Verschönerung. Deshalb Line6 M13 und kein POD.
Multi-FX haben den Vorteil, dass die Anzahl der Kabel minimal ist, weil dazwischen die Klangformung verlustfrei nämlich digital passiert. (ja Verluste entstehen natürlich beim AD und DA wandeln) Aber welches Delay funktioniert heute noch rein analog?

und noch ein kleiner Denkanstoß: obwohl die eingebaute Zerre meines Mark III sicherlich erste Sahne ist, fühle ich mich - auch wenn mir manche hier den Vogel zeigen werden - mit den Zerrmodels des M13 wohler... hat irgendwie mehr Eier! Davor noch einen TS9 zum Anheizen und perfekt ist mein persönlicher Sound...

also: Referenz sind immer die eigenen Ohren und der eigene Geschmack. Wenn man nicht gerade Joe Satriani heißt und lauter Gitarreros im Publikum hat, dürfte keiner damit ein Problem damit haben, ob und welche Effekte man einsetzt. Die ganze Sound- und Effektfeilscherei ist ohnehin nur Selbstbefriedigung auf der Bühne.
Thema: Was ihr schon immer über euer Equipment wissen wolltet...  im Forum: Allgemeines
Mikerocks #10
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Antwort auf Beitrag ID 8433
Danke für die Tipps.

ISP Decimator ist m.E. ein typisches Noisegate, halt in vereinfachter Form mit einem simplen Drehregler. Funktioniert aber nach dem selben Schema wie alle anderen Noisegates, ich hatte bspw. Hush oder Boss NS-2. Problem dabei ist immer der Dynamikverlust und das Abschneiden des Signals wenn man einen Ton länger stehen lässt. Grund ist einzig und allein die Threshold Funktion, die alles unter dieser Schwelle beinhart abzwickt. Meine Erfahrung ist, dass der Ton bis unmittelbar zur Threshold-Grenze deutlich, also hörbar brummt, und dann plötzlich der Ton hässlich abgezwickt wird.

Wenn mich niemand vom Gegenteil überzeugen kann, werde ich damit also nicht glücklich.

Hum eliminator von Morley klingt ja mal interessant. Wenn das Ding jedoch passiv (ohne Power Supply) funktioniert, wäre es schon spannend was in der Black Box drin steckt. Am ehesten tippe ich auch einen passiven EQ, der die störenden Frequenzen filtert und so minimiert.

Welchen hum unterdrückt der hum eliminator? Kann ich damit eine Singlecoil Gitarre trotz Distortion zum Schweigen bringen?
Thema: FX-Loop und Multi-Alleskönner (Vergleich zwischen Multi-FX und Stomp Boxen)  im Forum: Mesa-Boogie Gitarren-Amps
Mikerocks #11
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Antwort auf Beitrag ID 8419
Hallo Frank,

da hast du ein interessantes Thema angerissen...

Ich hab in den letzten Jahren die ganze Bandbreite von Einzeleffekten bis zu gehobeneren Multi-FXes benutzt und kann daher einiges über meine persönliche Erfahrung berichten.

Zuerst einmal dürfte gemeinhin bekannt sein, dass die Position eines Effektes im Signalweg (Zwischen Gitarre und Amp oder im Effektloop)  sowie die Anordnung bei mehreren Effekten massive Auswirkung auf den Ton haben kann. Dann ist zu unterscheiden zwischen analogen und digitalen Effekten. Denn auch zahlreiche Einzeleffekte sind bereits digital ausgeführt (z.b. das erwähnte DD-3), sie haben also A/D und D/A Wandler und verfälschen zumindest theoretisch & mathematisch den Sound. Genau genommen hat aber auch jedes Kabel und jede Steckverbindung Einfluss auf die Höhenwiedergabe und damit Brillanz und auch Dynamik des Sounds. Keine Ahnung ob das tatsächlich hörbar ist oder bloß Spinnerei... alle Frequenzen (Obertöne) über 15KHz hör ich ohnehin nicht mehr. Aber bei einem minderwertigen A/D Wandler (geringe Bit-Anzahl und geringe Abtastrate) kann das Signal nicht genau genug aufgelöst werden, was beim zurück Wandeln in Analog zu "Verzerrungen" des Signals führt. Das schließe ich beim DD-3 allerdings aus.

Dann ist die Frage nach der Schaltung des Effektloops, seriell vs. parallel, wenn parallel wie viel dry-Anteil usw...

Dann geht es um die Prinzipfrage: will ich puristischen Rocksound, dann reicht ne gute Klampfe, ein hochwertiges Kabel und ein gscheiter Röhrenamp. Mein Sound wird für mein Empfinden auf alle Fälle durch Effekte, insbesondere Delays deutlich aufgewertet. Ich bin aber weniger der Rhythmusschrammler sondern Lead-Gitarrist, der eher Singlenote Lines oder Akkordzerlegungen, rhythmic delay patterns á la U2 oder klassische Soli spielt. Ist halt auch eine Stilfrage.

Früher mit Hard-Rock/Alternative/NuMetal Band war aber Brett-Sound angesagt, was ich mit Dual Rectifier und Einzeleffekten (u.a.: Ibanez TS9, CS9, Line6 DL4, MXR Phase 90, Boss Tremolo, div. Wahs...) erreichte. Im Effektloop waren davon nur Chorus und Delay, alles andere war vorne platziert. Bei den Delays war ich aber trotz DL4 mit nur 3 Speicherplätzen doch recht begrenzt.

Heute ist mein Sound meist kein Rock-Brett mehr sondern muss sich ins Gesamtbild mit Keyboard, Akustikgitarre... gut einfügen, dabei aber brillant und gut hörbar sein.

Mit diesen Soundvorstellungen habe ich den Line6 M13 angeschafft und anfangs mit 4-Draht Methode verkabelt. Zur Info: Der M13 bietet 4 serielle Effektblöcke mit je 3 Speicherplätzen. Die ersten 2 Effektblöcke wurden zwischen Gitarre und Vorstufe des Mark III geschaltet, letztere in den Effektloop. Distortion konnte ich somit vom Mesa erzeugen und bei Bedarf noch durch ein TS-Model boosten. Die Effekte, insbesondere Delays waren aber immer im Effektweg.

Mit diesem Sound habe ich vorerst gut leben können und war mal mehr, mal weniger zufrieden mit der Dynamik und Ansprache des Amps. Bis ich eines Tages einen Gig mit meinem Blackstar HT-5 spielte, wo ich nur den eingebauten Clean-Kanal benutzte und alle Distortions mit dem M13 erzeugte. Daher wurde der M13 ganz normal zwischen Gitarre und Amp geschaltet und der Effektloop nicht benutzt (2-Draht Methode). Das hat mich vom Spielfeeling und von der Dynamik so überzeugt, dass ich sogar beim Mesa inzwischen auf die interne Zerre verzichte und nur mehr 2-Draht benutze.

Woran es liegt??? Vielleicht hat sich einfach mein Geschmack verändert und ich stehe heut mehr auf andere Sounds. Ironischerweise habe ich mich auch immer als Humbucker-Gitarrist gesehen und Single-Coil Sounds meist als zu dünn empfunden. Meine bislang einzige Singlecoil Gitarre, Fender American Deluxe Tele habe ich verkauft weil sie zu bissig und unrund war. Heute liebe ich den Twang wie ihn nur Singlecoils erzeugen können. Hatte einige Monate eine Strat von einem Freund geliehen und war extrem begeistert vom Sound. Meine PRS wird auch fast ausschließlich im Coil-Tap Modus gespielt... echt schräg oder?


Aber nun zurück zur ursprünglichen Frage:
für mich lautet sie nicht Einzeleffekte vs. Multi-FX sondern analog vs. digital, denn wie gesagt sind inzwischen auch viele Einzeleffekte digital! Nach diesem Kriterium kann ein hochwertiges Multieffekt mit 1x A/D Wandlung, digitaler Soundverarbeitung, 1x D/A Wandlung klanglich sogar vorteilhafter sein als mehrere digitale Einzeleffekte mit je einer A/D und einer D/A Wandlung. Ich verwende gerne Multieffekte weil sie mehr Möglichkeiten in der Steuerung und Speicherung bieten und weil ihr klanglicher Nachteil (Digitaltechnik) heute eigentlich gelöst ist.

Wenn schon Multi, dann allerdings gewusst wie, denn gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen dem Zoom/Digitech Schrott und hochwertigen Geräten. Man kann nicht alle Multis in einen Topf werfen, weil sie unterschiedliche Zielsetzungen haben.

Nach meiner Philosophie ist die Klangzentrale zur Gestaltung des Grundsounds, der Dynamik immer ein Röhrenamp. Modelling und Transe ist für mich tabu! Alles andere, also die Färbung durch Verzerrer, Delay und sonstige Effekte darf ruhig auch digital passieren.

Die erwähnten Billig-Geräte aus Fernost arbeiten dagegen nach dem Modelling Prinzip und bilden die ganze Signalkette inklusive Signalformung (=Vorstufe) ab.
Thema: Was ihr schon immer über euer Equipment wissen wolltet...  im Forum: Allgemeines
Mikerocks #12
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Antwort auf Beitrag ID 8420
Hallo Frank,

derzeit benutze ich nur den M13 vor dem cleanen Mark III. Da brummt es nur wenn die Gitarre auf ist - typisches Pickup Einstreubrummen z.b. durch die Lichtanlage. Problem ist, dass normalerweise vom 3-Phasenanschluss der Zuleitung für den Lichtkreis eine Phase für den gesamten Audio-Kreis verwendet wird. Jeder Dimmer streut somit in die Tonanlage ein, insbesondere in die sensiblen Pickups.

nur TS ohne M13 hab ich nie probiert... wahlweise kann nach dem TS noch ein DL4 Delay Modeler kommen. Dann werden aber beide Effektgeräte plus Stimmgerät vom Visual Sound Netzteil versorgt, verbunden durch Verteilerkabel.

Problem ist, dass bestehendes Einstreubrummen durch zu viele Effekte noch verstärkt wird. Jede weitere Stufe multipliziert quasi die Störgeräusche.

Brummen tuts nur, wenn das Signal irgendwo geboostet wird, also entweder durch TS oder M13. Spricht für meine Einstreuthese. Quasi nach dem Motto: shit in, shit out. Shit in plus Effekte = more shit out.

Kabel is zwischen Gitarre und 1. Effektgerät ein hochwertiges Monster Cable, zwischen den Effekten billige Patchkabel und zum Amp entweder ein Studiocore oder ein durchschnittliches Instrumentenkabel.

Wirklich schlimm wird's mit dem Brummen aber wenn man eine Masseschleife erzeugt. Bei einem Gig kürzlich hat unser 2. Gitarrist sein Pedalboard an den Lichtstromkreis gehängt, der Rest der Soundanlage war am Tonstromkreis, und schon vervielfacht sich der Brumm. Und das unabhängig von Pickups, Distortion oder sonstigen Effekten.
Thema: Mark IV Combo ohne Lüfter betreiben / Stromversorgung  im Forum: Mesa-Boogie Gitarren-Amps
Mikerocks #13
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Antwort auf Beitrag ID 8383
Servus

zur Notwendigkeit des Lüfters: ich spielte jahrelang einen Dual Rectifier, der ja bekanntermaßen keinen Lüfter hat. Ich hab mich immer wieder gewundert über die Wärmeentwicklung (Lüftungsgitter an der Oberseite erwärmt sich auf gefühlte 50-60°C), aber damit hat der Recto kein Problem. Ich schätze, dass auch die Mark Amps theoretisch kein Problem mit höheren Temperaturen haben dürften. Wichtig ist jedenfalls, auf gute Luftzirkulation hinterm Amp zu achten, dann sollte es kein Problem sein, ohne Lüfter zu spielen. Dürfte bei Mesa Standard sein, alles über zu dimensionieren, um auf Nummer sicher zu gehen (so auch beim Netztrafo etc...)

Nun zu deiner 2. Frage:
Lüfter haben i.d.R. nur eine sehr geringe Stromaufnahme. Ob der Saft für einen Midiswitcher reicht, hängt von dessen Stromaufnahme ab. Für 50mA wird's schon reichen, aber bei mehr Bedarf wäre ich vorsichtig. Um sicher zu gehen, würde ich direkt bei Mesa nachfragen, oder dir empfehlen, dich an den Ampdoc deines Vertrauens wenden. Damit hätte sich auch 3. erledigt.
Thema: Verkaufe Mesa Boogie Frontlogo/Metallschild von 4x12er Rectifier Box  im Forum: Marktplatz
Mikerocks #14
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Antwort auf Beitrag ID 8368
machst du lieber Werbung für PRS?

ich will ja nix sagen, aber: solltest du deine 4x12er Boxen mal verkaufen wollen (ja irgendwann steigt jeder auf leichteres Equipment um außer er leistet sich Roadies), dann sind deine entmannten Boxen nicht mehr original und nicht zum vollen Wert verkaufbar...

also entweder jetzt kurzfristig ans schnelle Geld denken (wobei 35€ bei einer 1400€ Box *rofl*) oder langfristig an den Wiederverkaufswert denken....

naja just my 2 cents.... jedem das seine...
Thema: Mark III kaputt?  im Forum: Mesa-Boogie Gitarren-Amps
Mikerocks #15
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Antwort auf Beitrag ID 8351
Flackern könnte auch auf einen Wackelkontakt hindeuten... Also alle Verbindungen: Leiterbahnen, Lötpunkte usw. kontrollieren!

Du meinst mit Mastervolume Regler den Gain ganz links? Der ist aber für Clean und Distortionkanal aktiv. Wenn dem so ist, dann liegt der Fehler in der 1. Stufe. Beim Mark III sind ja die Zerrstufen seriell und nicht parallel angeordnet, wie bei praktisch allen modernen Mehrkanalern.

Ich hab jetzt grad den Schaltplan nicht bei der Hand, aber vielleicht liegts an der Kanalumschaltung....
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