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Zuviel Leistung bei Bass 400+
smartin #1
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Betreff: Zuviel Leistung bei Bass 400+
Hallo,

Jaja, eigendlich wollen alle Basser immer endlos Power....ich nicht...

Ich benutze derzeit einen Mesa Boogie Bass 400+. Das gute Stück ist einfach Klasse vom Sound her und ich bin auch sonst äußerst zufrieden damit.
Ein Manko hat er allerdings - er wurde gebaut um riesige Boxenstacks (3 Boxen) zu nutzen....ein Bullide mit 600 Röhrenwatt eben.
Gerade im Studio aber selbst auf großen Bühnen (durch gute Ausstattung an Monitoren) schaffe ich es einfach nicht den Amp vernünftig auszufahren und bewege mich immer in Minimaleinstellungen wo ein Feintuning schwer möglich ist.

Nun habe ich schon mit einem Ampbauer gesprochen der mir mitteilte, dass die technische Leistungshalbierung in der Regel mit Impedanzveränderung zusammenhängt und ich daher Probleme mit der 4 Ohm-Box bekomme. Er sprach aber von einem Gerät, dass man mit hineinschalten kann das dann für Leistungshalbierung sorgt.

Andere meinten ich solle einfach auf eine kleinere Box (bsp. 2x10er) umsteigen.

Was ist nun tatsächlich ratsam?
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duff987 (Moderator) #2
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Hi und wilkommen im Forum :)

Diese Geräte heißen Powersoaks/Powerbrake und du kannst damit die Lautstärke verringern obwohl die Endstufe noch gesätigt wird, ich weiß allerdings nicht ob es die auch für diese Leistung gibt und falls ja werden die vermutlich sehr teuer sein, angeblich sollen die den Sound nicht verändern, habe aber schon oft gelesen das sie dies doch machen.

Du kannst das gute Stück doch auch mit nur einer Box an 8 Ohm nutzen (dann solltest du doch eigentlich leiser sein?!?)

Gruß
Matthias
Me and my bassguitar
Toffa #3
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Oder Endstufenröhren ausbauen? Macht man das nicht so? Den Gedanken gebe ich aber getrost an die Röhrenexperten weiter :)
McBass #4
Benutzertitel: Boogie-Aholic
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Betreff: don't worry
Ich habe den Bass 400+ lange Jahre benutzt. Sowohl im Studio, im Proberaum und natürlich auf großen, aber auch kleinen Bühnen. Nie hatte ich das Problem mit der Lautstärke. Der Toning im Studio hat immer alles schnell in den Griff bekommen. Auch auf großen Bühnen, wo wegen der PA-Übertragung der Bass der Backline schnell mal zu laut wird, gab es nie ein Problem. Da ich davon ausgehe, dass die Tonmenschen schon wissen, was sie tun (schließlich haben sie ja auch die Verantwortung dafür!), habe ich sie einfach machen lassen und es hat immer gepasst. Mein Sound war immer sehr gut, auf der Bühne habe ich mich immer gut gehört und vor der Bühne gab es von der PA immer gut Bass in die Eier und anständige Föhnfrisuren.

Seit knapp zwei Jahren spiele ich nun einen extra für mich nach meinen Wünschen angefertigten 200 Watt Bassamp einer englischen Firma. Ich brauchte mal einen etwas anderen, englisch rauheren Basssound. In der Endstufe arbeiten vier von den phenomenalen JJ KT88 Röhren. Alles in Handarbeit point to point verdrahtet! Für alte Hasen, wie ich einer bin, ist der amp ein Traum.

Dieses Teil hatte ich bei der Produktion unserer letzten CD mit im Studio und steht, wie schon gesagt, seit knapp zwei Jahren hinter mir auf der Bühne. Auch da lasse ich den Tonmenschen freien Lauf und auch mit dem Amp passt es wie „Arsch auf dem Eimer“.

Warum ich das alles erzähle?
Na, ganz einfach! Lass als Musiker doch einfach mal los! Kümmere Du Dich um die Musik und allenfalls noch um den Aufbau der Backline. Die Tonmenschen (so es gute, ausgebildete Leute sind) werden schon ihren Job machen. Du bist für das WAS vorne rauskommt verantwortlich, die Techniker für das WIE es vorne rauskommt!!!

In diesem Sinn
Let's rock
THE man behind the BASS
Dieser Beitrag wurde am 31.08.2013, 21:09 von McBass verändert.
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