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Mark III kaputt?
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Live Wire #16
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Antwort auf Beitrag ID 8366
So, hab das gute Stück jetzt zum zweiten Mal beim Doc gehabt, und der hat sehr lange geschaut und nichts gefunden.

Das Lautstärkeproblem hat er jetzt nicht mehr allerdings zerrt das gute Stücke wie gehabt sehr:

-undifferenziert
-hört sich dünn an die Zerre
-unterschwellig kommt noch so ein Fuzz/Noise Effekt mit

Röhren sind tip top okay und auch die Werte sind okay.
ich bin mit meinem Latein am Ende!

Die typische Boogie Zerre klingt wie ein Rasierapparat. :-(
maestrovirtu #17
Mitglied seit 01/2009 · 95 Beiträge · Wohnort: Hamm am Rhein
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Weißt du denn, wie ein Boogie klingen muss oder ist das dein erster Boogie?
Der Sound ist speziell und unter Umständen gewöhnungsbedürftig. ("undifferenziert" und "fuzzy" hatte ich schon oft bei Leuten, die Boogie einfach nicht mögen, was ja durchaus OK ist...)
Vielleicht hast du einen tadellosen Amp, magst aber den Sound nicht?
Live Wire #18
Mitglied seit 06/2012 · 24 Beiträge
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Jap, der Amp hatte einen traumhaften Sound. ich spiele seit 12 Jahren Boogie, mein erster ist ein Studio 22+, also sehr ähnlich.
Eben bis zu der Aktion wo ich gehörig Feedback hatte, weil ich ne andere Box dran hatte. (Was nicht unbedingt viel ausmacht)
Kanal umgeschalten -> Feedback -> Zerre unschön und Bässe draussen

Da hat halt nix mehr gedrückt und die Zerre war stumpf, Sustain ist auch fast keiner mehr da.

War gestern nochmal beim Amptech und wir haben 2 Std. diskutiert und ausprobiert.
Er meinte selber er fände die Zerre nicht schön und Bässe würden fehlen.

Den Fehler kann er aber nicht lokalisieren. Die Arbeitspunkte passen lt. Schaltplan.
megavoice #19
Mitglied seit 10/2009 · 26 Beiträge
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Kann nur sagen, was ich schon längst gemacht hätte:

'Rein in den Karton und ab zu Onkel Bendinelli. Außerdem würde ihm ein cap-job auch nicht schlecht tun. Und - der steckt ihm den Lötkolben schon an der richtigen Stelle in den Popo.
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SpongeRob #20
Mitglied seit 08/2009 · 75 Beiträge
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Natürlich kann man den Amp in einen Karton packen und ihn zu Mesa direkt schicken, ob sich das vom Aufwand und vorallem von den Kosten her lohnt ist eine andere Sache. Hin und Rückversand sowie die Reperatur sollten von den Kosten her einem gebrauchten Mark 3 in der Bucht entsprechen. Weiterhin muss mit dem Zoll gesprochen werden, wegen Rückversand und der Klärung des Zolls. Dann besser einen anderen Techniker aufsuchen, der eventuell sich mit der Materie "besser?"auskennt? Ich frage mich halt wirklich, wie ein Amptech den Fehler nicht lokalisieren kann, wobei ja alle Werte stimmen. Ich bin ja absoluter Laie in dieser Hinsicht was Amptechnik angeht. Aber vielleicht mal meine Logik dahinter.... Wenn der Amptech doch den Amp am durchmessen ist, herrscht doch eigentlich am Amp ein statischer Zustand was Ströme und Spannungen angeht. Wenn man jedoch spielt und dem Amp Leistung abverlangt herrscht doch ein dynamischer Prozess im Innenleben. Liege ich da Richtig? Wenn jetzt beispielsweise Kondensatoren nicht mehr ihre Parameter bringen, verhalten sich diese dementsprechend anders im dynamischen Zustand. Und vielleicht gibt es noch andere Bauteile die sich dynamisch anders verhalten. Ich meine, es könnte ja auch totaler Blödsinn sein. Bitte korrigiert mich wenn es Schwachsinn ist. ^^
Wenn ich aber an Starterbatterien im Auto denken, haben die ja auch ihre 12V Bordnetzspannung. Beim anlassen des Motors sinkt diese ebenfalls. Je nach Ladezustand immerhin stärker oder Schwächer. So erkläre ich mir das. Vielleicht gibt es ja parallelen. Das die Bauteile okay sind, aber eben durch ihr Alter ihre Eigenschaften verlieren und er deswegen halt dünn klingt. Das mit der schlagartigen Veränderung kann ich mir aber nicht erklären. Aber manchmal helfen ja auch dumme Fragen. ^^

Eventuell sich mit einem anderen Techniker zusammenschließen, der vielleicht mehr Erfahrung hat. Es liegen ja manchmal Welten zwischen Amptechs. Will aber Deinen Tech nicht in Frage stellen, Live Wire. Ich gebe aber Megastimme Recht. Wenn die Kondensatoren noch die ersten sind, dann würde ich auch empfehlen diese direkt tauschen zu lassen. Haben ja bestimmt auch schon 25 Jahre auf dem Buckel. Weiterhin viel Erfolg, werde das Thema auf alle Fälle weiter lesen. Mich interessiert ja letzten Endes auch, was mit Deinem Amp los ist.

Viele Grüße!
Mesa Boogie Mark IIC+ DRGX
Mesa Boogie Mark IIC+ SRGX
Mesa Boogie Mark IIC+ Coliseum KRG
Mesa Boogie Mark IIC+ Coliseum KRG
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robraj #21
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Hallo Live Wire,
habe selbst sehr gute Erfahrung mit diesem Amp-Doc gemacht: http://audioampco.com/links.html
Einfach mal anrufen und um Rat/(Tat) bitten. Er ist zwar ziemlich beschäftigt (meistens) aber mit über 20 Jahren MB Erfahrung „einfach“ gut.
Er hat mir zum fairen Preis meinen Mark IV überholt, Elkos getauscht, Bias einverleibt, versch. Röhren getestet (es wurden dann JJ's) und und und… Ergebnis: GENIAL/Prachial!
Viel Erfolg.
Gruß
Rob
Mark IV
Live Wire #22
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was haste gezahlt? Der Amp war jetzt bei zwei Techs, die den Fehler nicht finden konnten.
Der letzte hat 500 Euro verlangt. Was eine Unverschämtheit ist!!! soviel hat der amp gekostet!!!
Live Wire #23
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Es ist übrigens ein neuer Fehler hinzugekommen.
Da ich den Leaddrive jetzt anstatt auf 2 auf 5 aufdrehen muss, muss der übeltäter ja was mit dem Leadmaster zu tun haben.

Der neue Fehler:

Ziehe ich den Rhytm 2 ist der Amp um mehr als die hälfte leiser, als nur im Rhytm 1.
Schluetty #24
Benutzertitel: Schluetty
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Hallo Live Wire!
Alles was Du da schilderst klingt für mich nach defekten Röhren in der Vorstufe! Hast Du oder der Amp. Tec diese mal getauscht, bzw einfach mal mit einer Anderen Röhre (insbesondere der V1) probiert? Werte sind grundsätzlich nett zu messen, aber in den Schaltplänen, die Randy so "veröffentlicht", sind oft Fehler eingebaut. Absichtlich.
Gruss
Schluetty
megavoice #25
Mitglied seit 10/2009 · 26 Beiträge
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MEINE HERRSCHAFTEN !!!!!

Wenn das wirklich der Fall ist, daß der da Fehler eingebaut hat, dann soll er doch bitte seien Schaltpläne auf Klopapier drucken. Da wären sie dann besser auf gehoben.
Man überlege sich mal, wenn man aufgrund dieser falschen Angaben falsche Teile einbaut und Defekte daraus resultieren, dann müßte wohl dieser "Spaßvogel" auch dafür haften.
Live Wire #26
Mitglied seit 06/2012 · 24 Beiträge
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Ich bin fertig!!!!

Heute ist mir der Ausgangsübertrager abgerauch.
Zuerst war der Sound ganz leise und dann ging das Ding aus und hat gestunken.

Jetzt hab ich 600 Euro für Reparaturen ausgegeben.

Das mit der Röhre kann nicht stimmen. Das wurde zigmal gecheckt.
Dieser Beitrag wurde am 30.06.2013, 00:04 von Live Wire verändert.
les_paule #27
Mitglied seit 08/2006 · 43 Beiträge
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Antwort auf Beitrag #25
Zitat von megastimme:
Man überlege sich mal, wenn man aufgrund dieser falschen Angaben falsche Teile einbaut und Defekte daraus resultieren, dann müßte wohl dieser "Spaßvogel" auch dafür haften.

Betriebsgeheimnis?
ein guter Tech weiss, was wohin gehört.

les_
megavoice #28
Mitglied seit 10/2009 · 26 Beiträge
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Live Wire,

Wenn der Dir Dein Teil für die satte Kohle nicht repariert hat, dann muß der sie Dir, wenn er's weiterhin nicht schafft, unverzüglich wieder zurückwackeln. Da hast Du ein Anspruch darauf.
Deshalb immer für sowas ein od. mehrere Zeugen haben.
Außerdem, in meiner jahrzehntelnagen Erfahrung hatte ich es vorwiegend mit absoluten Loser-Technikern zu tun, die natürlich immer nur Kohle wollten. - Man muß sich ein wenig Zeit nehmen, und Geduld haben, bis man einen "gscheiten" Mann findet und sich ein wenig vorher herumhorchen. Und die Schnittmenge macht's dann.
Meine Lösung ist die, obwohl sie eine teurere ist: Man sollte auf jeden Fall einen zweiten Reserve-Amp haben, damit man sich "komfortabel" auf einen Rechtstreit einlassen kann, wenn nachweislich keine Reparatur erfolgte. - Aber - die meisten Gitarreros haben zwei od. mehrere Amps.
Ich weiß, obwohl ich von anderen "gemischte Gefühle" entgegengebracht bekam, würde ich Dir trotzdem für das nächste mal den "Tube Amp Doctor" empfehlen.
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