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Mesa Pedale
maestrovirtu #1
Mitglied seit 01/2009 · 95 Beiträge · Wohnort: Hamm am Rhein
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Betreff: Mesa Pedale
Mesa baut jetzt auch Pedaltreter!
(Wer es nicht glaubt kann gerne auf der Website nachschauen...)

Ich denke mal, dass Mesa-Amp-Besitzer eher wenige Zerrtreter verwenden, da ja die Mesa-Amps in der Regel schon sehr umfangreiche und vielfältige Schaltoptionen haben.
Dennoch: Wer hat die Dinger schon ausprobiert? Kommentare? Braucht das die Welt, bzw. sind sie so einzigartig wie die Mesa-Amps?

Ohne sie gehört zu haben sehe ich das eher kritisch. Wenn Mesa zu viel Billigzeugs anbietet wird zuerst der Produktname verwässern und danach dann die Qualität leiden. Oder?
(Im Studiobereich konnte man solchen Hobby-User-orientierten Qualitätsniedergang z.B. sehr eindrucksvoll bei Focusrite erleben...)
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SpongeRob #2
Mitglied seit 08/2009 · 75 Beiträge
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Grüß Dich Maestro!

Ich habe selbst die Pedale auch nicht ausprobiert. Bei Youtube gibt es schon einige Vorführungen. Aber Mesa hat das Rad da nicht neu erfunden, also wird das wieder eine weitere Entscheidungsschwierigkeit für den Musiker unter den vielen Tretern auszusuchen. *seufz*

Ob Mesa zur "Billigmarke" mutiert. Dafür müsste man erstmal das Wort Billigmarke formulieren. Ihre Produkte sind ja weiterhin auf einem sehr hohem Preislevel. Aber trotzdem muss ein Unternehmen dieser Größe gewinnorientiert denken. Ich glaube bei der späteren Mesa Mark IVB Ära wurden vom damaligen Trafo Hersteller "Schumacher" auf einen neuen günstigeren Hersteller umgestellt. Bis heute schwören ja einige Mesa Jungs auf die ältere Mark IVB Serie mit diesen Trafos. Ob es nun wieder so ein Hype ist oder Gerede nach dem Motto "Die 2550 Silver Jubilee Serie von Marshall ist wegen der Drake Trafos besser als die großen 2555 mit Dagnall Trafos", weiß ich nicht. Habe die zwei noch nie verglichen. Aber zurück zu Mesa. Damals sind sie natürlich aus Kostengründen umgestiegen. Und sind schon lange Weg vom kleinen Ampbuilder der auf Qualität schwört. Nennen wir es das bekannte magische Dreieck. Kosten, Zeit und Qualität. Man kann nicht alles bedienen. Damals war Mesa hochwertig. Du musstest mehrere Monate auf deinen Custom Amp warten der dazu noch sauteuer war. Heute laufen die Amps von der Stange. Du willst nen Mark V, bei Thomann, Meinl oder Music Store kannst Du direkt einen abstauben, wenn es nicht gerade eine Sonderanfertigung sein muss mit dem Gehäuse welches Du dir dazu wünschst. Hätte Mesa diesen Schritt nicht gewagt, wären sie wohl auch bei der Masse von Herstellern untergegangen. Und Mesa bedient ja fast alle Größen des Musikgeschäfts. Sicherlich sind ihre Produkte nicht billig. Und einen Treter für knapp 200€ (was ich gesehen habe) ist für mich auch nicht gerade billig. Vielleicht sind sie von der Qualität auch super. Glaube ich aber nicht, sonst würden in den USA nicht die Angebote an gebrauchten 1 Monate alten Mesa Pedalen die Anzahl der Suchergebnisse bei Ebay.com steigern.

Da soll sich jeder seine eigene Meinung bilden. Ich werde mir das Teil nicht zulegen, alleine schon weil ich sowieso niemand bin, der vor dem Amp noch großartige Effekte braucht :-). Soll aber nicht heißen, dass ich bei Gelegenheit mal das Teil in einem Geschäft antesten werde.
Mesa Boogie Mark IIC+ DRGX
Mesa Boogie Mark IIC+ SRGX
Mesa Boogie Mark IIC+ Coliseum KRG
Mesa Boogie Mark IIC+ Coliseum KRG
Garry #3
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Habe das schon mal in einen anderem Forum geschrieben.....
"Flux Drive und Grid Slummer, ich habe mir die beiden Pedale mal zum testen geholt und mein Fazit ist .... man hört, dass es mach MESA Boogie klingt.
Nun muss ich aber dazu sagen, ich spiele einen Mesa Studio 22+ und davor einen Ibanez TS9,(Musikrichtung Blues Rock) dass werde ich auch so beibehalten. Weder das Flux Drive bzw. der Grid Slummer konnten meinen Ton wesentlich verbessern , so das sich die Investition für mich nicht lohnen würde.
Die beiden Pedale sind nicht schlecht, ich kann sie mir gut vorstellen vor einen 1 Kanaler ohne Master oder wenn, dann nur verwendbar im Cleankanal.
Also wer die Mesa Zerre mag ist mit diesen beiden Pedalen bestens versorgt. Ich meine sie erzeugen den Ton der alten Caliber Serie, für den Ton der alten Mark II oder Mark III reicht es nicht, dafür sind sie zu hart oder aggressiv, ich glaub das kann man nur verstehen wenn man mal einen alten Mark II / III gespielt hat."

VG Garry
Mikerocks #4
Mitglied seit 10/2011 · 98 Beiträge · Wohnort: Linz, Österreich
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ich kann jetzt nix spezielles zu den Mesa Bodentretern sagen, habe sie noch nicht getestet. Spannend ist es aber trotzdem...

Ich habe bislang mein Line6 M13 per 4-Draht Methode an den Mark III angeschlossen, damit ich die Zerre des Mark III nutzen kann. Bei einem Gig mit dem kleinen Blackstar HT-5 habe ich die Zerre des M13 (div. OD/Distortion Modelings) verwendet und hatte einen dermaßen geilen Sound, dass ich es seither auch beim Mark III so mache.

Irgendwie ist bei mir seither der Mythos Boogie-Zerre ziemlich abgeflaut... Klar haben auch andere Mütter schöne Töchter, nur wozu brauche ich einen sauschweren Mehrkanaler, wenn doch ein geiler Cleansound und die richtigen Zerrpedale völlig ausreichend sind?

Ich glaube, ich werde mein Projekt "TAD Princeton Kit" demnächst in Angriff nehmen. Alle Princetons die ich bisher antesten durfte, waren meinem Mark III vom Spielfeeling weit überlegen...

Vielleicht habe ich mich beim Mark III einfach satt gehört, vielleicht sind auch nur die Röhren nicht mehr die frischesten?

Warum schwört ihr so auf die Mesa-Zerre? Was spricht für/gegen Zerrpedale?
megavoice #5
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Also die Zerre allein ist für mich nicht so der Grund. Vielmehr ist es die Klangfarbenveränderung die zusammen mit der Zerre beim extremen Saiten-Modulieren entsteht. Das hat so manchen anderen Amp in den Schatten gestellt - und das bei den verschiedensten Gitarristen, die da dran waren.
Die Pedale sind für Leute gut, die 3 mal am Wochenende spielen und 'nen kaputten Rücken haben. Die sind sogar überglücklich für sowas. Bei mir kommts nicht in die Tüte.
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